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Mit der DataCore Lösung SANsymphony-V werden heterogene Speichersysteme zentral zusammengeführt und um Funktionen wie transparenter Failover, Snapshots und Thin-Provisioning erweitert. Dabei besteht völlige Unabhängigkeit vom Hersteller des Speichersystems: DataCore versteht sich mit sämtlichen Speichersystemen, die Daten blockbasiert zur Verfügung stellen - egal ob via FC, iSCSI oder SAS. Der DataCore Storage-Server integriert sich zwischen Servern und Storage (inband) in das "Herz" der SAN-Infrastruktur.
Zielt SANmelody auf kleinere und mittlere Umgebungen ab, können mit SANsymphony hingegen Storage-Umgebungen mit mehreren Petabytes an Daten virtualisiert werden.
Plus Datacore - ein Konzept von der single node bis hin zum HA-Cluster mit DR umfasst die Integration von SANsymphony-V in folgenden Schritten:
Schritt 2: Beschleunigung der SAN-Zugriffe und Erhöhung der Auslastung
Neben der Vereinheitlichung bringt die Verwendung von SANsymphony-V einen weiteren Vorteil mit sich: Die DataCore Storage Domain Server (SDS) beantworten eingehende Anfragen direkt aus dem Cache. Für dieses Caching können bis zu 80% des physischen RAM eines SDS verwendet werden. Durch Synchronisation zwischen den Storage-Servern wird die Konsistenz gewahrt. Insgesamt kann die Performance so - abhängig vom Zugriffsmuster - zwischen 20 und 30% gesteigert werden.
Mit den Network Managed Volumes (NMVs) kann der Speicherplatz überbucht werden ("Thin-Provisioning"). Angeschlossenen Servern wird durch dieses Verfahren ein größeres Laufwerk präsentiert, als real tatsächlich existiert. Erreicht ein überbuchtes Laufwerk einen kritischen Füllstand, wird der Administrator benachrichtigt und kann, für den angeschlossenen Server völlig transparent, Speicherplatz hinzufügen. Änderungen auf Applikationsebene sind nicht erforderlich, Downtimes entfallen.
Schritt 3: Maximierung der Verfügbarkeit
Mit SANsymphony-V können N+1 SDS zu einem Storage-Cluster zusammengefügt werden. Verfügt der angeschlossene Server über Pfade zu beiden SDS und einen entsprechenden Multipathing-Treiber (MPIO), erfolgt bei Ausfall des primären Pfades (egal ob Storage, SDS oder Leitung) ein transparenter Failover auf den zweiten SDS - ohne Ausfallzeit oder Eingriffe. Aktuelle Betriebssysteme haben bereits entsprechende MPIO-Treiber integriert.
Das Erstellen von Spiegelpaaren ist denkbar einfach: In der GUI werden lediglich ein "Primary" und ein "Secondary" zu einem Spiegelpaar zusammengeführt, die Art des Spiegels definiert und - nach Abschluss der Synchronisation - steht der intakte Spiegel ("healthy") zur Verfügung.
Schritt 4: Replikation kritischer Daten
Mit der AIM-Funktion (Asynchronous IP Mirroring) können mühelos Disaster Recovery-Szenarien realisiert werden. Über eine oder mehrere IP-Verbindungen werden dazu virtuelle Volumes in einen entfernten Standort repliziert. Kommt es z.B. im Hauptstandort zu einem kompletten Stromausfall, sind in der Regel sämtliche Brandabschnitte betroffen - die Produktion steht. Um im ersten Schritt auf die Daten zugreifen zu können und, gegebenenfalls, in einem zweiten Schritt die Daten wieder zurückzuspielen, wird AIM eingesetzt.
AIM synchronisiert immer nur die geänderten Daten, ein kompletter Sync nach Ausfall ist also in den seltensten Fällen erforderlich.
DataCore für Ihre Umgebung
Der Ein- und Umstieg in die Speichervirtualisierung erfordert eine exakte Planung und umfasst zahlreiche Teilbereich: Was soll erreicht werden? Welche Daten müssen migriert werden? Welche Applikation erfordert welches Servicelevel?
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