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Datenspiegelung mit FalconStors Network Storage Server


Herausforderung

Virtuelle Umgebungen erfordern die permanente Verfügbarkeit sämtlicher IT-Komponenten. Die Möglichkeit eines Ausfalls auf SAN-Ebene wird in der Planung oft nicht berücksichtigt - hat im Ernstfall aber massive Auswirkungen.

 

Lösung

Der FalconStor Network Storage Server (NSS) bietet die Möglichkeit, die virtueller Datenträger (Datastores) gespiegelt vorzuhalten. Als zusätzliche Schicht in der Infrastruktur macht er Änderungen im SAN - ob gewollt oder ungewollt - für angeschlossene Hosts völlig transparent. Der Ausfall eines RAID-Systems bleibt so völlig ohne Auswirkung für den operativen Betrieb.

 

Funktionsweise

Von VMware vSphere ausgehend, ermöglichen High Availabilty, VMotion und Fault Tolerance zwar eine hohe Verfügbarkeit der virtuellen Maschinen (VMs). Allerdings ist bereits dafür "shared storage" unabdingbar, also ein über mehrere Pfade (mit der identischen Adresse) über iSCSI oder FC erreichbares, zentrales Speichersystem.

Soll allerdings eine permanente Verfügbarkeit der Datastores - und somit der VMs - sichergestellt werden, ist Speichervirtualisierung die Lösung: Der FalconStor NSS spiegelt für die Hosts völlig transparent. Erst durch die Virtualisierung der SAN-Ressourcen mit dem FalconStor NSS sind auch die VMFS-Volumes permanent verfügbar.

Dabei werden, durch die Verwendung von 8Gb FC-Komponenten, sehr hohe Transferraten erzielt. Der Server verteilt sämtliche I/O-Commands direkt über den PCIe-Bus. Ein Caching der Daten ist nicht erforderlich. Der NSS arbeitet direkt im Datenpfad zwischen RAID-Systemen und Hosts und bringt eigene, leistungsstarke Treiber für die FC-HBAs mit.

 

FalconStor FC-Mirroring zwischen RAID-Systemen unterschiedlicher Hersteller
FalconStor FC-Mirroring zwischen RAID-Systemen unterschiedlicher Hersteller

 

Durch den Einsatz des NSS werden RAID-Systeme beliebiger Hersteller um SAN-Funktionen wie

  • Snapshots (les- und schreibbar)
  • CDP (Continous Data Protection)
  • Thin-Provisioning

erweitert. Über die integrierte Continuous Data Protection-Funktion (CDP) werden sowohl Recovery Point Objective (RPO) als auch Recovery Time Objective (RTO) soweit optimiert, dass, bis auf die Mikrosekunde genau, Daten innerhalb kürzester Zeit wiederhergestellt werden können.

Als Service Enabled Devices (SED) konfiguriert, lassen sich SAN-Ressourcen auch ohne den NSS ansprechen. Der virtuelle Header wird einfach auf eine andere LUN geschrieben. Dies ermöglicht auch eine Migration von Daten im laufenden Betrieb zwischen RAID-Systemen verschiedener Hersteller.

Optimaler Schutz vor Ausfall ist durch active-active Clustering zweier NSS-Nodes gewährleistet.

 

Mehrwert

  • Transparenter Failover zwischen RAID-Systemen unterschiedlicher Hersteller
  • Zentrale Verwaltung sämtlicher Speicherressourcen
  • Herstellerunabhängige Architektur, komplett offenes Konzept
  • Durch Clustering der FalconStor-Server: Kein Single-Point-of-Failure
  • Erweiterung des SANs um Funktionen wie Thin-Provisioning und Snapshots
  • Konsistente Snapshots von VMFS-Volumes, zertifiziert für VMware SRM