Vollredundanter Storage-Cluster mit FalconStor NSS

Herausforderung:

Besonders kritische Umgebungen müssen auch bei gleichzeitigem Ausfall mehrerer Komponenten oder eines kompletten Standorts noch verfügbar sein. Menschliches und/oder technisches Versagen führen gerade bei kritischem Systemstatus zu einer Verschärfung der Situation.

Lösung:

Volle Verfügbarkeit bei maximalem Durchsatz lässt sich mit FalconStor Network Storage Server (NSS) erzielen. Durch Clustering der Storageressourcen kann nahezu jeder Ausfall abgefangen werden. Die Lösung ist komplett offen und kann zwischen Systemen verschiedener Hersteller Daten gespiegelt vorhalten.

Funktionsweise:

Mit einem FalconStor NSS-Cluster kann ein für Hosts transparenter Failover zwischen Rechenzentren durchgeführt werden. Der Aufbau ist komplett über 8Gb Fibre-Channel-Verbindungen realisiert. Dadurch lässt sich, trotz zusätzlicher Speicher-Virtualisierungsschicht, eine hohe Übertragungsrate im kompletten SAN erreichen. Bestehende 2Gb und 4Gb-Systeme lassen sich unproblematisch integrieren.

Durch die Verwendung des patentierten Zero Memory Copy-Verfahrens müssen Daten - im Vergleich zu Marktbegleitern - nicht durch die Virtualisierungs-Appliances im RAM gecacht werden, um eine hohe Übertragungsrate zu erzielen. Eine direkte FC-Verbindung zwischen den Komponenten ist nicht erforderlich - der Aufbau ist durchgängig ohne SPoF (Single Point of Failure). Verbindungen zwischen den NSS-Appliances dienen lediglich der Überwachung und Steuerung, können auch redundant über Ethernet-Switche realisiert werden.

FalconStor NSS-Cluster ohne Single Point of Failure
FalconStor NSS-Cluster ohne Single Point of Failure

In den starline NSS-Appliances werden ausschließlich QLogic FC-HBAs eingesetzt. Ein Fibre-Channel-Port kann entweder eine Verbindung aufnehmen (Target) oder selbst eine Verbindung in Richtung RAID-LUNs aufbauen (Initiator). Verbindungen zu den angeschlossenen Hosts können zusätzlich über 1Gb- und 10Gb-iSCSI aufgebaut werden.

Sicherheit vor Ausfällen wird durch verschiedene Merkmale hergestellt:

  • Redundant ausgelegte FC-Verbindungen
  • Multipathing der angeschlossenen Hosts
  • Übertragen der FC-Adressen zwischen den NSS-Appliances bei Ausfall (Spoofing)
  • Gewährleistung des Appliance-Systemstatus durch Heartbeat und gegenseitiges IPMI-Powermanagement

Die Inbetriebnahme des Clusters erfolgt direkt durch die Herstellerfirma und beinhaltet einen Audit zur Überführung der Lösung in die Supportverantwortung.

Der NSS bietet unter anderem die Möglichkeit, bestehende SAN-Ressourcen unterbrechungsfrei auf neue RAID-Systeme zu migrieren - für die angebundenen Hosts völlig transparent.

Mehrwert

  • Storage-Cluster ohne SPoF (Single Point of Failure)
  • Hoher Datendurchsatzdurch Zero-Memory-Copy zwischen den FC-Ports
  • Bei Ausfall kein Datenverlust da keine Daten zwischengespeichert werden (kein Caching)
  • Volle Flexibilität im SAN: Spiegelung zwischen Tier 1, Tier 2 und Tier 3-Systemen, Automatisierung von Snapshots, Erweiterbar im Betrieb, volle Skalierbarkeit in jeglicher Hinsicht