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Open-E DSS mit automatischem iSCSI-Failover


Herausforderung

Geschäftskritische Applikationen machen es erforderlich, dass aus dem SAN zugewiesene Speicherressourcen permanent verfügbar sind. Oftmals kann diese Hochverfügbarkeit nur mit immensen Mehrkosten - aufgrund des hohen Preis pro TB - realisiert werden.

 

Lösung

Mit dem Open-E Data Storage Server (DSS) lässt sich Hochverfügbarkeit auf sowohl einfachen als auch kostengünstigen Weg umsetzen. Angeschlossene Hosts bekommen ihre Ressourcen über iSCSI-Targets zugeteilt, was die Infrastrukturkosten enorm senkt und zu einer flexiblen Bereitstellung beiträgt.

Ein teures FC-SAN wird nicht benötigt, Kosten für FC-HBAs und FC-Switche entfallen. Marktübliche Ethernet-Komponenten können problemlos verwendet werden.

 

Funktionsweise

Basierend auf den NASdeluxe-Systemen mit Open-E DSS V6 Software ist eine komplette Lösungen mit automatischer Ausfallsicherung zuverlässig und einfach realisierbar. Beim Ausfall eines Speichersystems wird automatisch auf das zweite umgeschaltet — ganz ohne Datenverlust. Dazu wird eine virtuelle IP-Adresse konfiguriert, die Hosts für Datentransfers nutzen.

Der Abgleich zwischen beiden Systemen kann zeitgesteuert erfolgen.

Bei Verwendung von 10Gb Netzwerkkarten sind bis zu 500MB/s Datentransferrate zwischen den beiden NASdeluxe-Systemen möglich. Durch CX4-Anschlüssen sind die anschaffungskosten entsprechender NICs niedrig. Bei den NASdeluxe-Systemen werden NICs von Intel und von QLogic eingesetzt.

Der Open-E DSS stellt zur Konfiguration eine intuitiv zu bediende Weboberfläche bereit. Über diese lassen sich auch NAS-Shares definieren und freigeben. Systemübergreifend helfen Tasks dabei, Aufgaben weitgehend zu automatisieren.

Beide NASdeluxe-Systeme können gegen Modelle der NDL-3000R/L-Serie mit anderen Gehäuseformen und Festplatteneinschüben getauscht werden. Die Funktion bleibt identisch. Eine nachträgliche Kapazitätserweiterung durch zusätzliche JBODs ist möglich.

 

Komplette Replikationslösung mit automatischer Ausfallsicherung
Komplette Replikationslösung mit automatischer Ausfallsicherung

 

Ablauf iSCSI-Failover

Die Daten werden auf dem Primary Server geschrieben und gelesen. Dabei werden kontinuierlich alle Daten auf den Secondary Server repliziert. Tritt beim Primary Server eine Störung auf, wird der iSCSI-Failover initiiert und der Administrator benachrichtigt

Wenige Sekunden später wird der automatische Failover durchgeführt und die Benutzer auf das zweite NASdeluxe-System (Secondary Server) umgeleitet. Nach der Umleitung ist das replizierte Volume auf dem zweiten NASdeluxe-System verfügbar

 

Mehrwert

  • kostengünstige Hochverfügbarkeitslösung
  • hohe Flexibilität durch iSCSI
  • sowohl 1 als auch 10GbE Hostverbindungen möglich
  • Erweiterbarkeit durch JBODs