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Was ist Virtualisierung?


Migration einer Serverfarm auf VMware
Migration auf VMware

Unter Virtualisierung versteht man die Bereitstellung von physikalischen Hardwareressourcen für virtuelle Maschinen. Dabeikann es sich um ein oder mehrere eigenständige Gastsysteme handeln.

Die Gastsysteme („VMs“= Virtual Machines) wissen nichts von ihrer virtuellen Existenz und verhalten sich wie „echte“ Server.

Mit VMware ESXi ist es möglich, einen physikalischen Server in mehrere virtuelle Maschinen aufzuteilen und somit die Effizienz zu erhöhen. Dadurch, dass man mehrere Anwendungen auf nur einem Hostsystem zur Verfügung stellt, spart der Administrator sich physikalische Hardware. Bestehende physikalische Maschinen können mit allen Daten und Einstellungen in virtuelle Maschinen umgewandelt werden.

Die bestehende Serverfarm und die Betriebskosten können mit VMware auf ein Minimum reduziert werden.

VMware ESXi Basics


ESXi ist eine Virtualisierungslösung von VMware. Diese verändert das
Management der IT-Infrastruktur von Grund auf.

Mit VMware ESXi lassen sich Hardwareressourcen wesentlich effizienter und schneller bereitstellen. Hardware wird effizienter genutzt, da die Anwendungen ausschließlich die Ressourcen erhalten, die sie auch wirklich benötigen. Außerdem ist die Verwaltung äußerst benutzerfreundlich und mit Hilfe der Backup-Software von Veeam lassen sich virtuelle Maschinen komfortabel sichern.

Die Verfügbarkeit der Anwendungen lässt sich durch Features wie vMotion, High Availibility (HA) und Fault Tolerance (FA) maximieren. VMware ESXi ist dabei wesentlich kostengünstiger und einfacher als herkömmliche IT-Lösungen.

 

 

VMware Basics

vCenter Server


vCenter Server Management
vCenter Server Management

vCenter Server vereinfacht das Management von Virtualisierungsumgebungen:

Ein einziger Administrator kann 100+ Workloads verwalten und maximiert damit die Produktivität gegenüber dem Management physikalischer Infrastrukturen.

vCenter Server ist die einfachste und effizienteste Möglichkeit, ESXi zentral zu administrieren. Unabhängig davon, ob es nur wenige oder mehrere Tausend virtuelle Maschinen sind.

vCenter Server bietet:

  • Einheitliches und zentrales Management aller Hosts und virtuellen Maschinen
  • Performance-Überwachung von Clustern, Hosts und virtuellen Maschinen
  • Detaillierte Informationen über den Status und die Konfiguration von Clustern, Hosts, virtuellen Maschinen, Storage, dem Gastbetriebssystem und anderen kritischen Komponenten der virtuellen Infrastruktur

vCenter Server wird für den Einsatz von vMotion, DRS und HA vorausgesetzt.

vMotion


Verschieben einer virtuellen Maschine durch vMotion
Verschieben einer virtuellen Maschine

Mit vMotion lassen sich virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb von einem physikalischem Server auf einen anderen verschieben, ohne dass der User etwas davon merkt.

Keine Anwendung muss gestoppt, und kein Betriebssystem heruntergefahren werden.

Vorteile und Eigenschaften:

  • Hardwarewartung ohne Ausfallzeiten und Unterbrechung des Geschäftsbetriebs
  • Verlagerung virtueller Maschinen von Servern mit Fehlfunktionen oder ungenügender Leistung
  • Durchführung von ausfallfreien und für den Anwender völlig unbemerkter Live-Migrationen
  • Kontinuierliche und automatische Zuteilung virtueller Maschinen innerhalb von Ressourcen-Pools
  • Parallele Ausführung von mehreren Migrationen - um eine virtuelle IT-Umgebung fortlaufend zu optimieren
  • Ermittlung der optimalen Platzierung für eine virtuelle Maschine innerhalb von Sekunden: mit einem Migrationsassistenten, der Verfügbarkeitsinformationen in Echtzeit liefert
  • Migration jeder virtuellen Maschine, unabhängig von deren Betriebssystem ausführt, über alle Hardware- und Storage- Typen hinweg, die von VMware ESXi unterstützt werden (darunter Fibre-Channel-SAN, NAS und iSCSI)
  • Vergabe von Prioritäten für Live-Migrationen, um zu gewährleisten, dass erfolgskritische virtuelle Maschinen den Zugang zu benötigten Ressourcen erhalten
  • Planung von Migrationen zu vordefinierten Zeiten und ohne Zutun des Administrators
  • Verwendung und Aktualisierung einer Prüfliste mit einer detaillierten Auflistung der Migrationen

High Availibility (HA)


High-Availability (HA)
High-Availability (HA)

VMware HA bietet einen einheitlichen und kostengünstigen Failover-Schutz bei Hardware- und Betriebssystemausfällen in der virtualisierten IT-Umgebung.

Vorteile und Eigenschaften:

  • Virtuelle Maschinen werden kontinuierlich überwacht, damit Betriebssystem- und Hardwareausfälle rechtzeitig erkannt werden
  • Bei einem Serverausfall werden die betroffenen virtuellen Maschinen vollautomatisch auf anderen physikalischen Servern im Ressourcen-Pool neu gestartet
  • Zum Schutz der Anwendungen werden virtuelle Maschinen, auf denen ein Betriebssystemausfall erkannt wird, automatisch neu gestartet

High Availibility ermöglicht:

  • Bereitstellung von einheitlichem Schutz bei Server- und Betriebssystemausfällen für alle Anwendungen, unabhängig vom Typ der Serverhardware oder des Betriebssystems der virtuellen Maschine
  • Hochverfügbarkeit und Schutz für Anwendungen, die andernfalls ohne schützende Funktionen auskommen müssten

Fault Tolerance (FT)


Fault Tolerance basiert auf der vLockstep-Technologie und bietet eine kontinuierliche Datenverfügbarkeit ohne Ausfälle und Datenverlust für alle Anwendungen.

Vorteile und Eigenschaften:

  • Nahtloser Failover mit Statuserhalt:
    Beim Ausfall geschützter, virtueller Maschinen erfolgt automatisch ein nahtloser Failover mit Statuserhalt, d.h. es gibt keine Ausfallzeiten, keinen Datenverlust, und die unterbrechungsfreie Verfügbarkeit ist gewährleistet
  • Automatische Erstellung sekundärer virtueller Maschinen:
    Nach dem Failover wird automatisch eine neue, sekundäre virtuelle Maschine erstellt, um den kontinuierlichen Anwendungsschutz sicherzustellen
  • Kompatibilität mit allen Shared Storage-Typen:
    Fault Tolerance unterstützt alle Arten von Shared Storage (Fibre Channel, NAS, iSCSI)
  • Kompatibilität mit allen Betriebssystemen:
    Fault Tolerance unterstützt alle mit ESXi kompatiblen Betriebssysteme
  • Kompatibilität mit vorhandenen DRS- und HA-Clustern:
    Fault Tolerance unterstützt vorhandene DRS- und HA-Cluster über ein zusätzliches dediziertes Netzwerk (je nach Grösse der virtuellen Umgebung, 1 oder 10 Gbit/s)
  • Einfache Administration durch Point-and-Click:
    Fault Tolerance wird im vSphere Client ganz einfach durch Point-and-Click aktiviert bzw. deaktiviert

Ausgeglichene Kapazität


DRS (Distributed Resource Scheduler)
DRS (Distributed Resource Scheduler)

vSphere Distributed Resource Scheduler (DRS) ist eine Funktion, welche die Computing-Kapazität nach Clustern ausgleichen kann, um eine optimierte Performance für Hosts und virtuelle Maschinen bereitzustellen.

Vorteile und Eigenschaften:

  • Optimierung der Service-Level durch Zusicherung entsprechender Ressourcen für virtuelle Maschinen
  • Bereitstellung neuer Kapazität für einen Cluster ohne Serviceunterbrechung
  • Automatische Migration virtueller Maschinen während der Wartung ohne Serviceunterbrechung
  • Überwachung und Management einer größeren Infrastruktur pro Systemadministrator