TeckLab Mitbegründer Starline hilft mit 3D-Druck

Nachbarschaftliche Solidarität

Für Starline lohnt sich das soziale Engagement im TeckLab – dem Techniktreff und Maker-Space für Kinder, Jugendliche und alle Junggebliebenen – nur eben etwas anders als geplant.
Der ursprünglich für Technik-Enthusiasten angeschaffte 3D-Drucker hat in der letzten Woche rund um die Uhr gearbeitet, damit in der Zahnarzt-Praxis der Doktoren Diemer in Kirchheim wieder gebohrt werden kann. 

Die Starline-Mitarbeiter legten sich dafür richtig ins Zeug und entwickelten fünf verschiedene Modelle. Diese wurden auf Gewicht und Ergonomie hin optimiert, getestet und schließlich ausgedruckt. Problematisch war das Plexiglas aus dem Baumarkt, da es sich für diese Zwecke als zu starr und unflexibel herausstellte. Die Lösung des Problems fand sich dann aber im Bürolager von Starline: Hochflexible und transparente DIN-A4 Deckblätter für die im Haus erstellten Kunden-Präsentationen erwiesen sich jedoch als ideal für diese Anwendung. So konnten austauschbare und schon vorgestanzte Ersatzschilde, die für einen hygienischen Betrieb notwendig sind, gleich mitgeliefert werden.

Wegen der Corona-Krise sind Gesichtsschilde zu einem knappen Gut geworden. Und gerade Zahnärzte brauchen diese Schilde dringend für ihre Arbeit. Schließlich stehen sie im direkten Kontakt mit dem Mundraum von Patienten. 

TeckLab-Mitbegründer Starline hilft mit 3D-Drucker


Die von Starline gefertigten Gesichtsschilde besitzen natürlich keine medizinische Zulassung, da dies im DIY-Verfahren nicht machbar ist. Sie basieren allerdings auf dem von der 3D-Druckerschmiede Prusa Printers entwickelten Gesichtsschild, das vom tschechischen Gesundheitsministerium für gut befunden wurde und auch von der University of Michigan als geeignet angesehen wird. (Siehe Forbes)

Das TeckLab indes stand im März noch unmittelbar vor der Eröffnung. Leider musste diese wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Die Räume im Jugendhaus Linde in Kirchheim unter Teck waren bereits vorbereitet und eingerichtet. Immerhin haben sich die Anschaffungen für das Jugendprojekt dann auf diese Weise auch in der Pandemie als hilfreich erwiesen.

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Seit 2017 sorgt der ehemalige Technikjournalist in Pressemitteilungen, Newslettern, Katalogen und im Web für neue Inhalte über Produkte und Leistungen von Starline. Er musste sich dazu einige Gigabyte an technischen Daten über das für ihn neue Metier zu Gemüte führen, um sich mit der Profi-Welt vertraut zu machen. Aktuell hat er sein Arbeitsumfeld auch auf das Marketing ausgedehnt und hilft bei der Messevorbereitung, Präsentationsmaterial und Geschäftsausstattung. Nach Feierabend widmet er sich ganz dem Handwerk und arbeitet gern mit Holz – sozusagen als analoger 3D-Drucker.

Markus Wölfel
Marketing