DDR-SDRAM Arbeitsspeicher im Überblick

Schneller Arbeitsspeicher im Generationenwandel

DDR-RAM wird meist als Arbeitsspeicher eingesetzt. Diese Bezeichnung verdeutlicht, dass es sich um einen Speicher handelt, der die gerade auszuführenden Programme oder Programmteile und benötigte Daten enthält. In Servern und PCs werden hauptsächlich Speichermodule in der Bauform DIMM-verwendet. In Notebooks kommen SO-DIMM zum Einsatz.

DDR-SDRAM in Servern

Fachbegriffe: DDR-SDRAM im Überblick

DDR-RAM: Double Data Rate

Im DDR-RAM werden im Gegensatz zum älteren SDR-RAM die Datenbits bei der aufsteigenden und der abfallenden Flanke des Taktsignals übertragen. Äquivalent dazu gibt es auch Verfahren mit vierfacher (Quadruple Data Rate, QDR) oder sogar achtfacher (Octal Data Rate, ODR) Datenrate.

DIMM: Dual Inline Memory Module

DIMMs, also doppelreihige Speichermodule, haben im Gegensatz zu Single Inline Memory Modulen (SIMMs) Anschlusskontakte auf der Vorderseite und auf der Rückseite der Leiterplatte, die unterschiedliche Signale führen. Üblicherweise sind auch auf beiden Seiten Speicherbausteine verbaut.

ECC Arbeitsspeicher: Error-Correcting Code Memory

ECC bedeutet, dass das Speichermodul über die Fähigkeit verfügt 1- und 2-Bit Fehler zu erkennen und zu korrigieren, sofern das Motherboard und das BIOS dies unterstützen.

DDR-SDRAM Arbeitsspeicher

Fachbegriffe: DDR-SDRAM im Überblick

FBDIMM Arbeitsspeicher: FB = Fully Buffered Dual In-Line Memory Module

FBDIMM sind DRAM-Module, bei denen die Speicherchips nicht direkt mit dem Rechner verbunden werden, sondern die ein weiteres Bauteil zur Ansteuerung (den Buffer) enthalten. Sie werden als Nachfolger von Registered-Modulen angesehen, die beide primär für den Server- und Workstation-Bereich eingesetzt werden.

RDIMM Arbeitsspeicher: RDIMM = Registered Dual In-Line Memory Module

Registermodul bezeichnet eine Sorte von Speichermodulen, die häufig bei Hauptspeichern von Servern und Workstations Verwendung findet. Ziel der Technik ist es, mit zusätzlichen Registern die elektrische Last für den Speichercontroller zu verringern und damit die Anzahl der anschließbaren Speicherchips, sowie die Datenintegrität zu erhöhen.

UDIMM Arbeitsspeicher: UDIMM = Unregistered Dual In-Line Memory Module

Dieser Typ Arbeitsspeicher verwendet hingegen keine zusätzlichen Register. Er wird deshalb aus wirtschaftlichen Gründen häufiger in Home-PCs eingebaut.

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Bauformen von DDR-SDRAM

DDR-SDRAM

Eckspezifikationen der DDR-SDRAM Familien

ChipsModuleTaktI/O-TaktEffektiver TaktÜbertragungsraten
DDR-200 – DDR-400PC-1600 – PC-3200100 – 200 MHz100 – 200 MHz200 – 400 MHz1,6 – 3,2 GB/s
DDR2-400 – DDR2-1066PC2-3200 – PC2-8500100 – 266 MHz200 – 533 MHz400 – 1066 MHz3,2 – 8,5 GB/s
DDR3-800 – DDR3-2133PC3-6400 – PC3-17000100 – 266 MHz400 – 1066 MHz800 – 2133 MHz6,4 – 17,0 GB/s
DDR4-1600 – DDR4-3200PC4-12800 – PC4-25600200 – 400 MHz800 – 1600 MHz1600 – 3200 MHz12,8 – 25,6 GB/s
DDR5-3200 – DDR5-8400PC5-25600 – PC5-67200200 – 525 MHz1600 – 4200 MHz3200 – 8400 MHz2× 12,8 – 2× 33,6 GB/s

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Dipl.-Ing. Konrad Beyer ist schon seit 2006 bei uns und hat sich hier noch unter dem ehemaligen Technikleiter als Experte für Netzwerk und IT-Security einen Namen gemacht. Inzwischen kann er zu fast allen Themen eine Expertise beisteuern: Angefangen bei den Betriebssystemen Windows, Linux, macOS und VMware über die Fachgebiete FC, iSCSI, Tape und NAS bis hin zu den Produktlinien von TopRAID, Infortrend und Tiger Technology. Als menschliche Firewall engagiert er sich dafür, dass die internen Systeme sicher laufen und keine Schadsoftware unser Intranet befällt. Auch die Starline-Telefon-Anlage hat der Hobby-Segler fest im Griff.

Konrad Beyer
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