Unser Backup-Terzett bestehend aus Archiware, ATTO und Qualstar
Mehr Datenresilienz und Cyber-Sicherheit durch intelligente Konnektivität
Die wachsende Zahl von Cyberangriffen und Ransomware-Vorfällen zwingt Unternehmen dazu, ihre Backup-Strategien neu zu bewerten. Insbesondere physisch getrennte, offline verfügbare Datensicherungen gewinnen wieder an Bedeutung, da sie im Ernstfall nicht direkt aus dem Netzwerk erreichbar sind.
LTO-Tape bleibt dabei eines der wenigen Speichermedien, das hohe Kapazität, lange Standzeit und echte Air-Gap-Fähigkeit miteinander kombiniert. In Verbindung mit Infrastruktur-Komponenten von ATTO und der Datenmanagement-Software Archiware P5 lässt sich Tape sowohl in klassischen Serverumgebungen als auch in verteilten IT-Infrastrukturen effizient nutzen.

Der Vorteil dieses Ansatzes liegt vor allem in der Zentralisierung: Medienverwaltung, Monitoring und Wartung lassen sich an einer Stelle bündeln und mehrere Systeme können auf dieselbe Tape-Infrastruktur zugreifen. Gleichzeitig bleibt die Sicherheitsarchitektur erhalten, da die Bänder nach dem Backup physisch entnommen und ausgelagert werden können.
Darüber hinaus gilt, dass Server und LTO nicht im selben Raum/Brandabschnitt/Gebäude stehen müssen. Und dennoch hat ein Nutzer wie beispielsweise ein Videocutter den physischen Zugriff auf eine Library direkt an seinem Arbeitsplatz. Zudem können NAS-Geräte von Synology (allein wegen der fehlenden SAS-Option), QNAP oder TrueNAS auch dann die LTO-Option nutzen, wenn kein Steckplatz an deren Bus mehr frei ist. Das gilt auch für P5 Server ohne freien Steckplatz, um beispielsweise Fibre Channel, SAS oder Thunderbolt zu verwenden. Generell gilt: Die Nutzung der vorhandenen 10 GbE-Infrastruktur (oder besser) steht damit für noch mehr Dienste/Geräte bereit und es ist kein zusätzlicher Ausbau von FC oder SAS notwendig.

Gerade in Produktionsumgebungen – etwa in Medien, Forschung oder Postproduktion – kann diese direkte Anbindung sinnvoll sein, wenn große Datenmengen in kurzen Zeitfenstern gesichert werden müssen. Auch hier übernimmt Archiware P5 die komplette Steuerung der Backup- und Archivprozesse, inklusive Zeitplanung, Versionierung und Wiederherstellung.

Tape als strategische Komponente für mehr Datenhoheit in modernen IT-Umgebungen
Insbesondere die Variante mit XstreamCORE zeigt, dass Tape nicht nur ein isoliertes Archivmedium sein muss, sondern sich auch in moderne, verteilte IT-Architekturen integrieren lässt – ohne die sicherheitsrelevanten Eigenschaften zu verlieren. Tape bleibt damit kein Relikt aus der Vergangenheit, sondern ein bewusst eingesetztes Werkzeug für resiliente und kontrollierbare Datensicherung.
Ob lokal per HBA oder zentral über den XstreamCORE – mit Archiware P5 lassen sich beide Ansätze in eine konsistente Backup-Strategie integrieren. Entscheidend ist nicht das Medium selbst, sondern die Art der Anbindung: direkt für maximale Performance, oder netzwerkbasiert für Skalierbarkeit und zentrale Kontrolle.



